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MeistgefragtTop 3 beim HerstellerMOTS-C Pen mit 15 mg, Pen und Verpackung

Zellenergie

MOTS-C Pen

Zellenergie · Mitochondrien · 15 mg · Peptid-Pen

Ein Peptid aus 16 Resten, das nicht im Zellkern, sondern im Mitochondrium kodiert wird. 15 mg im vorgefüllten Pen, ausschließlich für Labor- und Forschungszwecke.

145,00 €

inkl. MwSt. · kostenloser Versand
1
Inhalt
15 mg · Peptid-Pen
Reinheit (HPLC)
≥ 99 %
Lagerung
2–8 °C, lichtgeschützt
Haltbarkeit
24 Monate
Verfügbarkeit
Auf Lager

Strukturdaten und Synonyme: MOTS-c bei PubChem (CID 146675088), dem öffentlichen Stoffverzeichnis der US-amerikanischen National Library of Medicine.

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≥ 99 %

Reinheit nach HPLC

COA

pro Charge, auf Anfrage

2–8 °C

gekühlt bis zur Haustür

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Produktinformation

MOTS-C Pen im Detail

Ein Peptid aus dem Mitochondrium

Der Name steht für „mitochondrial open reading frame of the 12S rRNA-c“, und das ist auch schon die interessanteste Eigenschaft dieser Substanz. Fast alle Proteine einer Zelle werden von Genen im Zellkern kodiert. MOTS-c nicht: die Bauanleitung liegt in einem kurzen offenen Leserahmen von 51 Basenpaaren innerhalb des mitochondrialen Gens MT-RNR1, also im Erbgut der Mitochondrien selbst.

Das Peptid besteht aus sechzehn Resten, MRWQEMGYIFYPRKLR, alle proteinogen und in L-Konfiguration. Die Summenformel lautet C₁₀₁H₁₅₂N₂₈O₂₂S₂; die beiden Schwefelatome stammen von den zwei Methioninresten. Die Molmasse beträgt 2174,6 g/mol. Damit ist MOTS-c deutlich größer als die meisten anderen Pens in diesem Sortiment.

Woran geforscht wird

Ein zellulärer Oberflächenrezeptor ist nicht identifiziert, und das steht so auch in der Übersichtsliteratur. Die beschriebene Route läuft anders: MOTS-c greift in den Folatzyklus und die De-novo-Purinbiosynthese ein, wodurch sich AICAR anreichert, und AICAR aktiviert die AMP-aktivierte Proteinkinase AMPK.

Bei metabolischem Stress wird zusätzlich eine Translokation in den Zellkern beschrieben, AMPK-abhängig, mit Bindung an Transkriptionsfaktoren wie NRF2 an sogenannten Antioxidant Response Elements. Der hydrophobe Kern des Moleküls, die Reste 8 bis 11, ist dafür nötig. Ein Peptid, das aus dem Mitochondrium stammt und im Zellkern an der Transkription mitredet, ist genau die Art Befund, wegen der diese Substanzklasse untersucht wird.

Forschungsbereich Zellenergie
Symbolbild aus dem Forschungsbereich Zellenergie. Alle Pens für Zellenergie

Erst 2015 beschrieben

MOTS-c wurde 2015 von Changhan Lee und Kollegen an der USC Davis School of Gerontology im Labor von Pinchas Cohen identifiziert und in Cell Metabolism publiziert. Für ein Molekül, über das im Handel viel geschrieben wird, ist das ausgesprochen jung.

Ein optimiertes Analogon mit dem Entwicklungscode CB4211 durchlief eine Phase-1a/1b-Studie bei 65 gesunden Erwachsenen und 20 Personen mit Übergewicht und Leberverfettung. Die klinische Entwicklung endete, als das Unternehmen aufgelöst wurde. Zugelassen ist MOTS-c nirgends.

Wo die Datenlage aufhört, und was für den Sport gilt

Die Übersichtsliteratur ist an diesem Punkt deutlich: Zu MOTS-c selbst gibt es keine publizierten humanen klinischen Studien. Was am Menschen vorliegt, ist beobachtend, etwa Messungen zirkulierender Spiegel bei Übergewicht, in der Schwangerschaft, bei Typ-2-Diabetes und bei chronischer Nierenerkrankung, und die Befunde zu diesen Spiegeln widersprechen sich teilweise. Interventionell gibt es nur die Studien mit dem Analogon.

Dazu kommen pharmakokinetische Grenzen: eine niedrige Bioverfügbarkeit, eine kurze Halbwertszeit von ein bis zwei Stunden und keine Passage der Blut-Hirn-Schranke. Im Sport ist die Substanz gesperrt: Die WADA führt MOTS-c seit der Liste 2024 als Beispiel unter S4, den Hormon- und Stoffwechselmodulatoren.

Der Pen und die Lagerung

Der Pen enthält 15 mg MOTS-c in 3 ml Lösung, also 5 mg pro Milliliter. Der Dosierring rastet in festen Schritten ein; da die Konzentration ab Werk feststeht, entspricht ein Klick einer definierten Menge.

Gelagert wird bei 2–8 °C, lichtgeschützt und nicht eingefroren, ungeöffnet 24 Monate haltbar. Wie Semax enthält MOTS-c Methioninreste und ist damit oxidationsempfindlich; Lichtschutz und stabile Kühlung sind hier keine Nebensache. Der Versand erfolgt in einer isolierten Box mit Kühlelement.

Vom Labor bis zu deiner Tür

Wie wir prüfen →
Analysiert, nicht behauptet

Analysiert, nicht behauptet

Jede Charge geht durch HPLC. Das Ergebnis steht im COA, nicht nur auf der Seite.

Durchgehend gekühlt

Durchgehend gekühlt

Lagerung bei 2–8 °C, und mit Kühlbox und Kühlakku bleibt sie das bis zur Haustür.

Sorgfältig verpackt

Sorgfältig verpackt

Gekühlt, gepolstert und diskret, damit unterwegs nichts warm wird und nichts bricht.

Rückverfolgbar

Rückverfolgbar

Chargennummer auf Pen und Karton, damit du Ergebnis und Material verbinden kannst.

Symbolbilder.

Häufige Fragen zu MOTS-C Pen

Wofür steht der Name MOTS-c?
Für „mitochondrial open reading frame of the 12S rRNA-c“. Das Peptid wird von einem kurzen Leserahmen von 51 Basenpaaren im mitochondrialen Gen MT-RNR1 abgelesen, also nicht im Zellkern.
Was ist an einem mitochondrial kodierten Peptid besonders?
Dass es überhaupt existiert. Fast alle Proteine einer Zelle stammen aus Kern-Genen. MOTS-c wird im Erbgut der Mitochondrien kodiert und wandert bei metabolischem Stress in den Zellkern, wo es an Transkriptionsfaktoren bindet.
An welchem Rezeptor setzt MOTS-c an?
Ein zellulärer Oberflächenrezeptor ist nicht identifiziert. Beschrieben wird ein Eingriff in Folatzyklus und Purinbiosynthese, wodurch AICAR anfällt, das seinerseits AMPK aktiviert.
Gibt es klinische Studien zu MOTS-c?
Zu MOTS-c selbst nicht. Es gibt Beobachtungsstudien zu Spiegeln beim Menschen und eine Phase-1a/1b-Studie mit dem Analogon CB4211. Diese Entwicklung endete mit der Auflösung des Unternehmens.
Steht MOTS-c auf der Dopingliste?
Ja. Die WADA führt MOTS-c seit der Liste 2024 als Beispiel unter S4, den Hormon- und Stoffwechselmodulatoren.
Seit wann ist MOTS-c bekannt?
Seit 2015. Changhan Lee und Kollegen beschrieben es an der USC Davis School of Gerontology im Labor von Pinchas Cohen und publizierten in Cell Metabolism.
Wie wird der Pen gelagert?
Bei 2–8 °C, lichtgeschützt und nicht eingefroren. Ungeöffnet 24 Monate haltbar, Versand gekühlt in einer isolierten Box.