Immer kostenloser Versand · Innerhalb von 24 Stunden versandt · Diskret & neutral verpackt

Follistatin-344 Pen mit 3 mg, Pen und Verpackung

Regeneration

Follistatin-344 Pen

Regeneration · Muskeln · 3 mg · Peptid-Pen

Follistatin ist kein Rezeptorligand, sondern ein Protein, das andere Signalmoleküle abfängt, darunter Myostatin. 3 mg im vorgefüllten Pen, ausschließlich für Labor- und Forschungszwecke.

225,00 €

inkl. MwSt. · kostenloser Versand
1
Inhalt
3 mg · Peptid-Pen
Reinheit (HPLC)
≥ 99 %
Lagerung
2–8 °C, lichtgeschützt
Haltbarkeit
24 Monate
Verfügbarkeit
Auf Lager

Strukturdaten und Synonyme: Follistatin (Protein P19883) im Proteinverzeichnis, dem öffentlichen Stoffverzeichnis der US-amerikanischen National Library of Medicine.

  • Versand in 24 h
  • 14 Tage Widerruf
  • Diskrete Verpackung

≥ 99 %

Reinheit nach HPLC

COA

pro Charge, auf Anfrage

2–8 °C

gekühlt bis zur Haustür

24 h

Versand, kostenlos in DE

Produktinformation

Follistatin-344 Pen im Detail

Was die Zahl 344 bedeutet, und was nicht

Das FST-Gen kodiert über alternatives Spleißen zwei Vorläufer: FST317 mit 317 Aminosäuren und FST344 mit 344. Nach Abspaltung des Signalpeptids entsteht aus FS-344 die im Serum zirkulierende Form FS-315. Aus dem anderen Vorläufer geht FS-288 hervor, die membrangebundene Variante mit hoher Affinität zu Heparansulfat-Proteoglykanen.

Wichtig ist, woher die Zahl 344 in der Praxis stammt: sie bezeichnet die cDNA-Isoform, die in Gentherapie-Vektoren eingesetzt wird, nicht ein durch Peptidsynthese hergestelltes Molekül. Eine Kette von 344 Resten ist ein rekombinantes Protein, kein Produkt der Festphasensynthese. Das kommerziell übliche rekombinante Follistatin ist die reife 288-Aminosäuren-Form mit rund 31,5 kDa. Was unter der Handelsbezeichnung Follistatin-344 tatsächlich geliefert wird, sagt deshalb nicht der Name, sondern das Analysenzertifikat der konkreten Charge. Frag es an, bevor du bestellst.

Ein Fänger, kein Schlüssel

Die meisten Stoffe in diesem Shop docken an einen Rezeptor an. Follistatin macht das Gegenteil: es bindet Signalmoleküle ab, bevor diese ihren Rezeptor erreichen. Ein eigener Follistatin-Rezeptor ist nicht bestimmt und wird auch nicht gesucht, denn er passt nicht zur Funktion.

Gebunden und neutralisiert werden Mitglieder der TGF-β-Superfamilie: in erster Linie Aktivin, daneben Myostatin, das auch GDF-8 heißt, und BMPs. Bei Aktivin blockiert Follistatin die Bindung sowohl an den Typ-I- als auch an den Typ-II-Rezeptor. Historisch hieß das Protein FSH-suppressing protein, nach der Beobachtung, an der es entdeckt wurde.

Forschungsbereich Regeneration
Symbolbild aus dem Forschungsbereich Regeneration. Alle Pens für Regeneration

Entdeckt 1987, humane Daten nur aus Gentherapie

Isoliert wurde Follistatin im Dezember 1987 aus Follikelflüssigkeit, durch Ueno, Ling, Ying, Esch, Shimasaki und Guillemin, als einkettiges monomeres Protein mit einer Masse um 35.000.

Die humanen Studien betreffen ausnahmslos Gentherapie, nicht die Gabe von Protein. Nach Arbeiten an Mäusen 2008 und an Makaken 2009 lief eine Phase-1/2a-Studie bei Becker-Muskeldystrophie mit dem Vektor AAV1.CMV.FS344 an sechs Patienten; der Sechs-Minuten-Gehtest verbesserte sich im Mittel um 11,5 Prozent nach sechs Monaten. Eine weitere Anwendung bei Einschlusskörpermyositis wurde publiziert und in der Fachliteratur ausdrücklich kritisiert, mit einem Beitrag, der die berichteten funktionellen Verbesserungen als unbegründet bezeichnet. Das verwandte Fusionsprotein ACE-083 erreichte Phase 2 und wurde wegen fehlender Wirksamkeit eingestellt.

Wo die Datenlage aufhört, und was für den Sport gilt

Die Grenze ist hier ungewöhnlich scharf: es gibt keine einzige humane Studie zu injiziertem Follistatin-Protein. Alles, was am Menschen untersucht wurde, ist die Gentherapie mit dem FS344-Vektor, in Gruppen von sechs Personen, ohne randomisierte verblindete Kontrolle. Zugelassen ist Follistatin nirgends.

Für den Sport ist die Einordnung dagegen eindeutig und streng. Die WADA verbietet in Kategorie S4.3 Substanzen, die die Aktivierung des Aktivin-Rezeptors IIB verhindern, und nennt dort ausdrücklich myostatinbindende Proteine mit Follistatin als Beispiel. Das Verbot gilt jederzeit. Die Gentherapie fällt zusätzlich unter M3.1, Gen- und Zelldoping. Von allen Pens in diesem Sortiment ist dieser derjenige, bei dem die Sperre am direktesten formuliert ist.

Der Pen und die Lagerung

Der Pen enthält 3 mg in 3 ml Lösung, also 1 mg pro Milliliter. Das ist die niedrigste Konzentration im Sortiment, was zur Molekülgröße passt: ein Protein wiegt ein Vielfaches eines kurzen Peptids, sodass dieselbe Stoffmenge deutlich mehr Masse bedeutet.

Gelagert wird bei 2–8 °C, lichtgeschützt und nicht eingefroren, ungeöffnet 24 Monate haltbar. Proteine sind in Lösung empfindlicher als kurze Peptide: Schütteln, Temperaturwechsel und Grenzflächen begünstigen Denaturierung und Aggregation. Nicht schütteln, und der Versand erfolgt gekühlt in einer isolierten Box.

Vom Labor bis zu deiner Tür

Wie wir prüfen →
Analysiert, nicht behauptet

Analysiert, nicht behauptet

Jede Charge geht durch HPLC. Das Ergebnis steht im COA, nicht nur auf der Seite.

Durchgehend gekühlt

Durchgehend gekühlt

Lagerung bei 2–8 °C, und mit Kühlbox und Kühlakku bleibt sie das bis zur Haustür.

Sorgfältig verpackt

Sorgfältig verpackt

Gekühlt, gepolstert und diskret, damit unterwegs nichts warm wird und nichts bricht.

Rückverfolgbar

Rückverfolgbar

Chargennummer auf Pen und Karton, damit du Ergebnis und Material verbinden kannst.

Symbolbilder.

Häufige Fragen zu Follistatin-344 Pen

Wofür steht die 344 in Follistatin-344?
Für die Vorläufer-Isoform aus 344 Aminosäuren, die durch alternatives Spleißen des FST-Gens entsteht. In der Praxis stammt die Zahl aus der Gentherapie: FS-344 ist die cDNA-Isoform, die in Vektoren eingesetzt wird.
Was ist der Unterschied zwischen FS-344, FS-315 und FS-288?
FS-344 ist ein Vorläufer; nach Abspaltung des Signalpeptids entsteht daraus das im Serum zirkulierende FS-315. FS-288 stammt aus dem anderen Vorläufer FST317 und ist membrangebunden, mit hoher Affinität zu Heparansulfat.
An welchem Rezeptor setzt Follistatin an?
An keinem. Follistatin bindet Signalmoleküle ab, bevor sie ihren Rezeptor erreichen: Aktivin, Myostatin und BMPs. Ein eigener Follistatin-Rezeptor existiert nicht.
Gibt es Studien am Menschen?
Nur zur Gentherapie mit dem FS344-Vektor, in Gruppen von sechs Patienten und ohne randomisierte verblindete Kontrolle. Zu injiziertem Follistatin-Protein gibt es keine humane Studie.
Steht Follistatin auf der Dopingliste?
Ja, ausdrücklich. Die WADA nennt in Kategorie S4.3 myostatinbindende Proteine mit Follistatin als Beispiel, jederzeit verboten. Die zugehörige Gentherapie fällt zusätzlich unter M3.1, Gen- und Zelldoping.
Warum enthält dieser Pen nur 3 mg?
Weil ein Protein ein Vielfaches eines kurzen Peptids wiegt. Dieselbe Stoffmenge bedeutet damit deutlich mehr Masse, weshalb die Konzentration hier bei 1 mg pro Milliliter liegt.
Wie wird der Pen gelagert?
Bei 2–8 °C, lichtgeschützt und nicht eingefroren, nicht schütteln. Proteine sind in Lösung empfindlicher als kurze Peptide. Ungeöffnet 24 Monate haltbar, Versand gekühlt.